Das Proletariat

Das Proletariat Die grosse Karriere der lohnarbeitenden Klasse kommt an ihr gerechtes Ende

De rooie rat is failliet, u kunt niet meer bestellen. ISBN: 9783929211054 Taal: Duits Jaar: Uitgever: GegenStandpunkt Verlag politieke theorie sociologie

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
0. Die Arbeiterklasse - endlich vollendet
Kein Proletariat, nirgends!
Aber wer tut eigentlich statt dessen die Arbeit und macht die Unternehmer reich?
1. "Manchester-Kapitalismus":
Das Elend der Lohnarbeit im Original
a) Die Staatsgewalt setzt das Recht des Eigentums in Kraft und verf?gt damit Kapitalismus als gesellschaftliche Produktionsweise
(1) Das Elend der Lohnarbeit: Eine Stiftung des b?rgerlichen Rechts...
(2) ... und ein Produkt des kapitalistischen Fortschritts
b) Das Kapital ruiniert seine Quelle
c) Die politische Elite macht sich Sorgen - die Staatsgewalt sorgt f?r Ordnung

2. Das ?berleben des Proletariats:
Eine Geschichte von Klassenk?mpfen gegen und um die Staatsgewalt
a) Die Arbeiterklasse k?mpft notgedrungen - um Recht und Gerechtigkeit
b) "Ein gerechter Lohn f?r ein gerechtes Tagwerk": Die Logik des gewerkschaftlichen Kampfes

(1) Das Proletariat erstreitet den falschen Schein eines gerechten Tauschgesch?fts 'Arbeit gegen Lohn'
(2) Lohn pro Zeit bzw. Leistung: Die Formen der Lohnzahlung garantieren den Unternehmern ihren Nutzen, den Proletariern Gerechtigkeit
(3) Die notwendige Perspektive des gewerkschaftlichen Kampfes: Das organisierte Proletariat dr?ngt sich seinem Gegner als Sozialpartner auf
(4) Anmerkung zum Werdegang der sozialistischen Gewerkschaftsbewegung in Deutschland: Anf?hrer des Proletariats entwickeln Verantwortung f?r die 'nationale Arbeit'
c) Allgemeines Wahlrecht und parlamentarischer Streit um die Definition des Gemeinwohls: Die Logik des politischen Kampfes
(1) Notwendiger Widerstand und ein gar nicht notwendiger Fehler: Die Arbeiterbewegung setzt auf Demokratie
(2) Die Antwort des Systems: Die Staatsgewalt ge-bietet Beteiligung am parlamentarisch-pluralistischen Streit um ihren sozialpolitischen Aufgabenkatalog
(3) Der eine gro?e Erfolg: Die Arbeiterklasse erk?mpft sich Artenschutz
(4) Der andere gro?e Erfolg: Die Parteien des proletarischen Umsturzes entwickeln 'Regierungsf?higkeit' - unter Wahrung ihres 'revolution?ren Klassenstandpunkts'
(5) "Reform oder Revolution": Die Arbeiterbewegung spaltet sich an einer verkehrt gestellten Alternative
(6) Der Sonderweg der Bolschewiki: Radikale Arbeiterfreunde verschaffen dem Proletariat sein Recht
Exkurs: Zum faschistischen Kult der "nationalen Arbeit"

3. Der Lohn, die Arbeit, das Proletariat:
Sozial verstaatlicht
a) Der Sozialstaat reguliert das Vertragsverh?ltnis zwischen Kapital und Arbeit per Arbeitsmarkt und Tarifautonomie
(1) Der freie Arbeitsmarkt: Wie und warum der Staat f?r den Willen zur Arbeit Partei ergreift
(2) Die Tarifautonomie: Wie der Staat den Lohn reguliert
b) Der Sozialstaat reglementiert den kapitalistischen Verschlei? der Arbeitskraft
(1) Die Arbeitszeitordnung: Was von der Lebenszeit bleibt
(2) Der Arbeitsschutz: Was beim Einbau des subjektiven Faktors in den Produktionsprozess zu beachten ist
c) Der Sozialstaat verstaatlicht den Lohn und finanziert damit Bedingungen f?r die Subsistenz und die Reproduktion einer nationalen Arbeiterklasse
(1) Brutto und Netto: Wie der Staat den nationalen Lohn sozialisiert
(2) Familie und Bildungswesen: Was der Staat f?r den Nachwuchs an nationalem Arbeitskr?ftepotential tut
(3) Linderung der Wohnungsnot: Was sich der Staat die Koexistenz von proletarischer Armut und Grundeigentum kosten l?sst
(4) Das Gesundheitswesen: Wie der Staat den massenhaften Verschlei? von Arbeitskraft therapiert
(5) Sozialversicherung gegen Arbeitslosigkeit: Wie der Staat ?berfl?ssige Arbeitskraft aufbewahrt
(6) Die Altersrente: Quittung f?r ein ausgef?lltes Arbeitsleben
(7) Das Kriterium der "Lohnnebenkosten" - oder: Warum Sozialkassen grunds?tzlich "leer" sind
(8) Die Tugend der Solidarit?t und ihre Grenzen: Wie der Staat seine Arbeiterklasse als Ensemble von Interessensgegens?tzen durchkonstruiert
d) Der Sozialstaat legt seiner Gesellschaft den unausbleiblichen Pauperismus zur Last

4. Der moderne Arbeitnehmer und seine Besitzst?nde
a) Besitzstand Nr. 1: Ein Lebensstandard wie noch nie
(1) Vom "Wohlstand f?r alle"
(2) Von den Konsumentenbed?rfnissen
(3) Vom Sparen und Schuldenmachen
b) Besitzstand Nr. 2: Ein Tariflohnsystem und eine machtvolle gewerkschaftliche Standesinteressenvertretung
(1) Vom Sinn und Zweck der Vielfalt bei den Entgelt-Tarifen
(2)Vom Grund und Ertrag periodischer Tarifrunden
(3) Vom Kampf einer Standesvertretung um Anerkennung
c) Besitzstand Nr. 3: Eine nationale Heimat
(1) Von der sittlichen Bedeutung staatlicher Zwangsabgaben: Der allt?gliche 'Dienst f?rs Vaterland'
(2) Vom Dienst des Vaterlands an seinem ehrbaren Arbeitnehmerstand: Klassengesellschaft als Volksheimat
d) Besitzstand Nr. 4: Das demokratische Menschenrecht auf konstruktives Mitwirken
(1) Vom Sinn des freien W?hlens
(2) Beruf und Berufung einer freien ?ffentlichkeit
e) Der moderne Arbeitnehmer: Besitzstand der demokratischen Staatsmacht und ihrer Marktwirtschaft

5. Die vollendete Arbeiterklasse:
Perfektes Instrument im weltumspannenden Konkurrenzkampf der Kapitalisten und Nationen
a) Der vollkommene Prolet: Was Staat und Kapital am modernen Arbeitnehmer haben
(1) Verelendung auf Ansage
(2) Der letzte soziale Imperativ: "Besch?ftigung!"
(3) Der definitive proletarische Klassenstandpunkt: Anpassungsbereitschaft
b) Vom "Systemvergleich" zur "Globalisierung": Wof?r Staat und Kapital ihr perfektes Proletariat brauchen und benutzen
(1) Die erste historische Bew?hrungsprobe des modernen Arbeitnehmers: Der Sieg ?ber den 'realen Sozialismus'
(2) Das neue Einsatzfeld f?r perfekte "Mitarbeiter": Der Konkurrenzkampf der Konzerne und Nationen um rentable Arbeitspl?tze
(3) Ein neuer Titel f?r den neuen Dauerauftrag ans moderne Proletariat: "Globalisierung"
c) "Deregulierung": Politiker und Unternehmer "revolutionieren" die Arbeitswelt
(1) Von der Ausnahme zur neuen Regel: Der Lohn muss kein Subsistenzmittel sein
(2) Das "starre" Tariflohngef?ge wird aufgel?st
(3) Die Arbeitszeiten werden "flexibilisiert"
(4) Ein kleiner Jahrhundert-Fortschritt: Deutsche Autofirma entdeckt eine neue Lohnform
(5) Die Gewerkschafts-"Bewegung" vor der "Herausforderung", ein Problem zu l?sen, dessen Teil sie - noch - ist
d) Die "Krise des Sozialstaats": Haushaltspolitiker verbilligen die Arbeiterklasse
(1) Das Volk ist zu teuer!
(2) Die Unkosten der proletarischen Armut werden gesenkt!
(3) Die Arbeiterklasse wird reproduziert - mit Ausl?nderrecht, Familienpolitik und Polizeigewalt
e) "New Labor": Europas Sozialdemokratie schafft die Arbeiterklasse ab

6. Der "subjektive Faktor":
Vom freiheitlichen Selbstbewusstsein des modernen Proletariats
a) Und die Proletarier selbst?
(1) Proletarischer "Realismus"
(2) Proletarische Identit?ten
(3) Die proletarische Moral
b) Methodische Nachbemerkung zum "notwendig falschen Bewusstsein" des Proletariats
(1) Wenn "das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein bestimmt", ...
(2) ... dann macht "das Bewusstsein" lauter Fehler!

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